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16-03-10 08:13
Bereits Mitte Dezember begannen die Preise für SBK sich vom Soja abzulösen. Die Entwicklung setzt sich bis heute fort, so dass die Aussichten für SBK heute wesentlich vielversprechender aussehen als für Soja. Während Soja sich gegen Rekordernten in Südamerika durchsetzen muss, führte das Minus bei SBK in der Schwarzmeer Region und Argentinien schon zu entsprechend höheren Exporten von SBK-Öl. Eine Erholung ist nicht in Sicht, so dass diese Entwicklung für die nächsten sechs bis neun Monate anhalten dürfte
Anhaltende Preissteigerungen bei SBK seit Januar, sowohl für neue als auch alte Ernte. Da die Preise für neue Ernte auch immer die Fläche mit einbeziehen, wird es spätestens im Mai-Juni wieder spannend werden, denn zur Zeit ist es noch sehr schwer, diese Fläche abzuschätzen. Den USA steht ein später und nasser Frühling ins Haus. Entsprechend hoch liegen die Preise für neue Ernte zur Zeit, was wiederum die Anbauer motivieren könnte. Außerdem ist mit hoher Nachfrage im Export zu rechnen, da weltweit SBK-Öl knapp werden wird. Die Nachfrage bei Soja wirkt sich auch positiv auf andere Ölsaaten wie SBK aus. In den nächsten Monaten dürfte SBK sehr festen Boden unter den Preisen haben.

